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Bei GMIAS verstehen wir die solidarische Landwirtschaft als Partnerschaft zwischen Erzeuger*innen und Verbraucher*innen. Unser gemeinsames Ziel ist es, einen landwirtschaftlichen Betrieb nach regenerativen und ökologischen Kriterien zu ermöglichen. Die Mitglieder der solidarischen Landwirtschaft übernehmen, jeweils für ein Jahr verbindlich, die Kosten für Anbau, Pflege und Ernte unserer vielfältigen Gemüsekulturen. Sie erhalten dafür während der Saison einen wöchentlichen Anteil an den Erträgen. Die Versorgung mit gesundem, frischem Gemüse aus regionaler Produktion wird dadurch unabhängig von Marktdruck und großen Handelsketten.

Die Ernteteiler*innen lernen die Menschen kennen, die ihr Gemüse anbauen und den Boden auf dem es wächst. Außerdem gewinnen sie einen Eindruck von der Menge an Arbeit, die in Planung, Anbau und Aufzucht fließt. Sie haben die Sicherheit, dass ihr Gemüse nach hohen Standards lokal angebaut wird und dadurch immer saisonal ist.

Die Natur bekommt mehr Raum. Durch regenerative Bodenbearbeitung, Hecken und Grünstreifen mit viel Rückzugsmöglichkeiten und Futter für Insekten, Vögel und andere Garten-Mitbewohner. Alte, samenfeste Gemüsesorten werden weiterkultiviert. Statt Monokultur findet sich Biodiversität.

Die Gärtner*innen erfahren wer die Früchte ihrer Arbeit genießt und erleben dadurch mehr direkte Wertschätzung. Sie haben Planungssicherheit, weil bereits am Jahresanfang das Budget steht. Ausfallsrisiken müssen sie nicht alleine tragen, das macht die Gemeinschaft. Die Gärtner*innen erhalten fairere Löhne als in der herkömmlichen Landwirtschaft und Urlaube und Arbeitszeiten können flexibler gestaltet werden.