Feldpost#1

Werte Freund*innen der saisonalen Ernährung,

wir drei werdende GärtnerInnen bereiten uns schon emsig auf die kommende
Saison vor und wollen Euch nun über den Stand der Dinge informieren.

Wir tüfteln gerade an der detailierten Anbauplanung und haben bereits
die ersten frühen Kulturen im Gewächshaus ausgebracht. Um Erfahrung zu
sammeln aber auch aus Kostengründen haben wir uns entschieden die
Jungpflanzen größtenteils selbst zu ziehen.

Wir gehen derzeit davon aus frühestens Mitte Februar sinnvolle Mengen
ernten zu können, je nach Wetter vielleicht auch erst Anfang März.

Los gehen wird es mit Spinat, Radieschen und diversen kältetoleranten
Salaten. Bis in den Mai wird das Blattgemüse dominieren. Ab Juni wird
das Angebot aber rasant vielfältiger. Über die Sommermonate und in den
Herbst hinein wollen wir abwechslungsreiche, üppige Anteile liefern. Das
wäre dann auch die Zeit um allfällige Überschüsse haltbar zu machen.

Wie angekündigt werden wir versuchen so lange wie möglich in die kalte
Jahreszeit hinein frisches oder gelagertes Gemüse zu liefern. Das
allerdings noch mit ein paar Fragezeichen. Lagermöglichkeiten gehören
erst gefunden und wir sind uns auch gar nicht so sicher ob unsere
Ressourcen im ersten Jahr überhaupt für den Winteranbau reichen werden.

Das bisherige Echo und der große Rückhalt geben uns auf jeden Fall Mut,
unser Vorhaben umzusetzen und wir hoffen, im kommenden Jahr mit Euch die
Grundsteine für ein sinnvolles, nachhaltiges Projekt legen zu können 

Auf eine gute Ernte!

Eva, Vroni und David

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